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Vita

Die in Dresden geborene Sopranistin Johanna Kaldewei (geb. Knauth) studierte Gesang bei Beatrice Niehoff an der Universität der Künste Berlin und bei Jeanette Favaro-Reuter an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Wichtige musikalische und darstellerische Impulse erhielt sie während des Studiums insbesondere in den Liedklassen von Eric Schneider, Alexander Schmalcz und Axel Bauni sowie von Frank Hilbrich, Philipp Kochheim, Steffen Piontek und Matthias Oldag. Darüber hinaus runden Meisterkurse u.a. bei Margreet Honig, Christiane Iven, Klesie Kelly, Sibylla Rubens, Christiane Oelze, Valérie Guillorit, Roman Trekel und Manfred Jung sowie Interpretationskurse u.a. bei Helmuth Rilling, Hans-Christoph Rademann (Stuttgarter Bachakademie), Regina Werner-Dietrich, Berthold Schmied, Peter Berne, Zvi Semel und Philipp Moll ihre Ausbildung ab. Derzeit wird sie stimmlich von Margreet Honig betreut.

Die künstlerische Tätigkeit der jungen Sopranistin reicht von Musik des 16. Und frühen 17. Jh. bis in die Gegenwart. Johanna Kaldewei ist sowohl im Konzert- und Oratorienfach als auch im Opernbereich und als Liedsängerin tätig. Vor allem als Interpretin von Musik aus der Barockzeit hat sie sich bereits einen Namen gemacht.

Im Rahmen ihrer vielseitigen künstlerischen Tätigkeit musizierte sie mit Klangkörpern wie der Staatskapelle Halle, der Neuen Elbland Philharmonie Sachsen, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, Instrumentalensembles des RSB und DSO, der Kammersymphonie Berlin, der Kammer-Sinfonie Bremen oder den Stettiner Philharmonikern. Insbesondere mit Barock-Ensembles wie der lautten compagney Berlin, der Batzdorfer Hofkapelle, der capella vitalis berlin und dem ensemble wunderkammer verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit. Sie arbeitete mit Dirigenten wie u.a. Wolfgang Katschner, Ekkehard Klemm, Kai-Uwe Jirka, Gregor Meyer, Matthias Foremny, Frank Markowitsch, Yuval Weinberg und Maike Bühle. Konzertreisen führten sie quer durch Deutschland und Europa, u.a. nach Frankreich, Italien, in die Schweiz, nach Norwegen und nach Lettland.

Neben dem Konzertpodium und der Opernbühne gilt ihre besondere Liebe der Liedgestaltung. Sie gab Liederabende mit Thorsten Kaldewei, Eric Schneider, Nicholas Rimmer, Daniel Heide sowie mit ihrer Liedduopartnerin Vita Gajevska. Im Frühjahr 2014 veröffentlichte sie Welt-Erst-Einspielungen von Liedern des Komponisten Rudolph Mauersberger. 2022 erscheinenen weitere Ersteinspielungen selten zu hörender Lieder von Leo Bütow.

Höhepunkte der Saison 2021/22: Im Dezember 2021 debütierte Johanna Knauth in der Rolle der Morgana in Händels Zauberoper "Alcina" mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Im Konzertfach gab sie ihr Debüt beim Bachfest Leipzig und beim mdr Musiksommer. Anlässlich Bachs Todestag wird sie bei einem Konzert in der Leipziger Thomaskirche unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize zu hören sein.
Weitere Engagements führten sie u.a. nach Paris (J.S. Bach: Matthäuspassion), ins Konzerthaus Berlin, wo sie den Sopranpart des selten zu hörenden "Oratorium nach Bildern der Bibel" von Fanny Hensel übernahm, und zum Sommerfestival der Klassik Stiftung Weimar. Hier feierte sie im Mai 2022 ein weiteres Rollendebüt: als Merlina in der Oper "Die theatralischen Abenteuer", einer Opern-Satire von Domenico Cimarosea, der Lieblings-opera-buffa von Johann Wolfgang von Goethe.

2020 erschien die der Live-Mitschnitt des Konzertes "Mose" von A.B. Marx aus dem Leipziger Gewandhaus als CD beim Label cpo, welche bei klassik-heute als "Plädoyer für das Werk" empfohlen wurde.

Höhepunkte der Vor-Corona-Zeit war u.a. 2019 eine Tournee durch die Schweiz mit der Lautten Compagney Berlin, bei der Johanna Kaldewei sowohl in der Shakespear-Revue "A midsummernight's dream" mit dem Schauspieler Dominique Horwitz als auch in der Partie der Arianna in Händels Oper "Giustino" zu erleben war. Im gleichen Jahr debütierte sie im Gewandhaus zu Leipzig als Solistin in Mendelssohns "Paulus", gastierte bei den Händelfestspielen Halle, und sorgte als kurzfristige Einspringerin in „Carmina Burana“ von Carl Orff im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie für Aufmerksamkeit. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die Aufführung von Gustav Mahlers 4. Sinfonie mit der Neuen Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von Ekkehard Klemm im Februar 2019.

In der Saison 2017/18 debütierte sie mit der Großen Messe in c-moll von W.A. Mozart in der Berliner Philharmonie. Außerdem war sie u.a. beim Internationalen Kirkemusikfestival in Oslo mit dem Staats- und Domchor unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka zu erleben und gab ihr Debut als Donna Anna in einer Produktion von „Szene12“ in Dresden.

Johanna Knauth wurde vielfältig ausgezeichnet. 2017 gewann sie den 1. Preis des Podiums Junger Konzertsolisten des VDKC und wurde zur Telemann-Preisträgerin des 9. Internationalen Telemann-Wettbewerbs gekürt. Sie ist außerdem Gewinnerin des Gesangswettbewerbs der "Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover" 2014, des Gebrüder-Graun-Preises in der Kategorie solo 2013 und Preisträgerin des Internationalen Giulio-Perotti-Wettbewerbs 2013, wo sie zusätzlich zum 2. Preis den "Sonderpreis für die schönste Sopranstimme" gewann, sowie des Internationalen Wettbewerbs für Kirchenmusik "cantateBach!" 2011.
Sie war Förderpreisträgerin der Sächsischen Sängerakademie Torgau sowie Stipendiatin der Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover, der Jungen Musiker Stiftung Bayreuth und der Opernakademie "OperOderSpree".

Bitte verwenden Sie für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit nur die im Download zur Verfügung gestellte Vita. Alle Änderungen und Kürzungen bedürfen der Absprache mit der Künstlerin.

Download Vita ausführlich, Stand Jan 2022

Download Vita mittellang, 300 Wörter, Stand: Januar 2022

Download Kurzvita, 150 Wörter, Stand: Januar 2022

Download Pressefoto 1, Fotografin: Lena Kern

Download Pressefoto 2, Fotograf: Leonard Leesch

  • Die Theatralischen Abentheuer oder Der Theaterdirektor in Nöthen (L’impresario in angustie)

    Goethes Lieblings-opera-buffa – eine Opernsatire von Domenico Cimarosa
    Libretto von Giuseppe Maria Diodati
    deutsche Übersetzung Babette Hesse
    eingerichtet nach der Weimarer Fassung von 1791

    Eine Koproduktion des Liebhabertheaters Schloss Kochberg – Theater an der Klassik Stiftung Weimar und der lautten compagney BERLIN

    Liebhabertheater Schloss Kochberg (Klassik Stiftung Weimar, 07407 Uhlstädt-Kirchhasel, OT Großkochberg)
    Aufführungen
    14. Mai 2022 - 17:00 Uhr
    15. Mai 2022 - 16:00 Uhr
    25. Juni 2022 - 17:00 Uhr
    26. Juni 2022 - 16:00 Uhr
    30. Juli 2022 - 17:00 Uhr
    31. Juli 2022 - 16:00 Uhr
    13. August 2022 - 17:00 Uhr
    14. August 2022 - 16:00 Uhr
    27. August 2022 - 17:00 Uhr
    28. August 2022 - 16:00 Uhr
    Mitwirkende

    Lorenzo, der Direktor – Simon Robinson
    Orlando, der Dichter – Cornelius Uhle
    Polidoro, der Kapellmeister – Christian Pohlers
    Fiordispina, prima buffa – Alessia Schumacher
    Doralba, prima donna seria – Alessia Schumacher
    Merlina, prima donna giocosa – Johanna Knauth
    Strabinio, Beschützer von Doralba – Christoph Kurzweil

    lautten compagney Berlin
    musikalische Leitung Wolfgang Katschner
    Regie Nils Niemann
    Regieassistenz Christoph Kurzweil
    Produktion Silke Gablenz-Kolakovic

  • Liederabend "verzaubert"

    Werke von u.a. Robert und Clara Schumann, Hugo Wolf, Carl Loewe und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

    Aufführungen
    29. Januar 2022 - 19:00 Uhr - Kiezkultur Charlottenburg e.V., Haus am Lietzensee (Herbartstr. 25 14059 Berlin) !!! VERSCHOBEN auf 28.05. !!!
    05. Februar 2022 - 19:30 Uhr - Ev. Kirche Alt-Pankow (Breite Straße 37, 13187 Berlin)
    26. März 2022 - 17:00 Uhr - Gartensaal der Hofreite Otzberg (Hauptstraße 5, 64853 Otzberg-Zipfen)
    03. September 2022 - 18:00 Uhr - Andreaskirche Wannsee (Lindenstraße 1, 14109 Berlin)
    28. Mai 2022 - 19:00 Uhr - Kiezkultur Charlottenburg e.V., Haus am Lietzensee (Herbartstr. 25 14059 Berlin)
    Mitwirkende

    Johanna Knauth - Sopran
    Thorsten Kaldewei - Klavier

  • Angenehmes Wiederau

    J.S. Bach: „Angenehmes Wiederau, freue dich in deinen Auen!“, BWV 30.1 (Huldigungskantate für J. C. von Hennicke zur Übernahme des Rittergutes Wiederau im Sommer 1737)
    G.P. Telemann: „Der Engel des Herrn lagert sich“, TWV 1:235 (erste Wiederaufführung)

    Aufführungen
    10. September 2022 - 16:00 Uhr - Johanniskirche Wiederau (Kirchberg 3, 09306 Königshain-Wiederau)
    Mitwirkende

    Johanna Kaldewei - Sopran
    Anna-Luise Oppelt - Alt
    Stephan Gähler - Tenor
    Tobias Ay - Bass
    bach by bike ensemble
    Camerata Lipsiensis
    Gregor Meyer - Leitung

  • J.S. Bach: "Bereitet die Wege, bereitet die Bahn", BWV 132 LIVE-Ausschnitt

  • J.S. Bach: Weihnachtsoratorium "Nur ein Wink von seinen Händen" LIVE

  • G.F. Händel: Solomon, "Ev'ry Sight These Eyes Behold" LIVE

  • G.F. Händel: Solomon, "With thee th'unshelter'd moore I'd tread" LIVE

  • F. Hensel: Oratorium nach Bildern der Bibel, "Blick hin auf die so vollendet haben" LIVE

  • R. Schumann: "Lied der Suleika", op. 25 Nr. 9

  • C. Schumann: Liebst du um Schönheit, op. 12 Nr. 2

  • G.F. Händel: "Tornami a vagheggiar" (Alcina, HWV 34)

  • John Dowland in 3D

  • M. Ravel: Vocalise-Étude

  • Franz Schubert: "Liebesbotschaft", D. 957 Nr. 1

Resonanz

info (at) johannaknauth.de